FIGUREN

Die Figuren der Geschichten sind teilweise aus alten Sagen  übernommen
oder frei von mir erfunden. Die Story ist daher meine sagenhafte Produktion.

Tillenzwerge:

Die Tillenzwerge sind kleine, meist lustige und sehr fleißige Gesellen. Sie hüten die Natur und achten darauf, das alle Wesen im Wald sich ordentlich und fair verhalten. Wenn wir Menschen im Wald sind sollten wir daher nicht fluchen. Wenn die Tillenzwerge hören, das wir schimpfen oder gar sehen, wie wir Müll in die Büsche werfen, dann können sie uns bestrafen. So manch böser Spitzbub fand nicht mehr nach Hause. Sind wir jedoch freundlich und achten auf die Natur, kann es passieren, dass wir am Granatbrunnen echte Edelsteine finden.
Die Tillenzwerge leben in drei Sippen, sind aber alle gleich. Die einen wohnen am Tillenberg, die anderen hausen entlang des Muglbachs und die dritte Gruppe lebt nordöstlich hinter dem Tillen in Richtung Eger.

Tillenzwergsippen:

Die Dhylener

Die Muglos

Die Chegerer

 

Weitere Hauptfiguren:

Dylentrolle | Schakanakentrolle | Berggeist | Co | Frau ohne Kopf | Sibylle Weis | Elfe Palatina und ihre Freundinen die Feen (Oana, Doja, Trewa, Quia, Ciqula, Seya) | Nekissina | Dragonwulf ...


Was kann der Troll: Die Trolle tauchen in zwei verschiedenen Formen auf.

Dylenmog und seine Rotte:

Die großen Tillentrolls sind richtig gefährliche, rauhe Geselen, die sich von Hasen, Schafen, Rehwild und Schwarzwild ernähren, die sie sogar lebendig zermalmen. Man erzählt von ihnen, dass sie so stinken, dass ein Mensch im Umkreis von 100 Fuß, sämtliche Sinne verliert. Der fürchterlichste ist der Dylenmog ‘Jak’, er ist zwei Köpfe größer als die anderen Männchen und ihr Rudeloberhaupt. Der Dylenmog kann einen ausgewachsenen, wütenden Bullen mit einem Prankenhieb erschlagen und Felsen so groß wie Hütten werfen. Er fängt auch Tillenzwerge um von ihnen das Geheimnis des Grungelbarzrezepts zu bekommen, der bei ihm eine ganz andere Wirkung hat. Denn diese Mixtur in Verbindung mit drei Tropfen Feentränen läßt ihn sich in alles und jeden verwandelbar machen. Nur so ist es den Dylentrollen möglich den Tillenschatz, deren Versteck nur die Elfe Platinawa weiß, zu finden. Dieser Schatz ist für die Dylentrolls so wichtig, da er es ihnen ermöglicht zu den mächtigsten Trollen des Landes zu werden. Dann können sie auch die ihnen verhaßten Menschen beherrschen. Die Weibchen sind nur so groß wie Wildschweine, schwach von Statur und stinken kaum, aber in ihrer Hässlichkeit stehen sie den männlichen Trollen in nichts nach. Ob wohl sie so Klein sind wirken sie sehr furchterregend. Wenn ein Tillentroll sich mit einem Weibchen bindet, dann bleiben sie bis zum Tod zusammen. Die Männchen werden ihre Gefährtinnen gegen alles und jeden bis zum Tode verteidigen.

Schakanaktrolle, die sehr gesellig ständigen Blödsinn verzapfen, sind dürre, fuchsgroße, haarige Wesen mit spitzen, gespaltenen Nasen und langen Schlappohren. Sie sehen aus wie zu große Wiesel mit kurzen Vorderbeinen und kräftigen, großen Hinterläufen. Obwohl sie nicht wirklich bösartig sind, gehen sie jedem auf die Nerven und man kann ihnen auch nie etwas glauben, da sie ständig und immerzu lügen. Wenn man den Schakanaken jedoch einen Streich spielt oder sie mit ihren eigenen Lügen hinters Licht führt, dann zerplatzen sie vor Wut und an der Stelle sprießen lauter Silberdisteln aus dem Boden. Ihr größter Feind ist der Dylentroll und doch sind sie von ihm abhängig, den nur wenn der Dylentroll es schafft den Tillenschatz zu finden, können sie als Menschen erlöst sterben. Den nur das Granatamulett “Liber” im Tillenschatz kann sie befreien. Daher sind sie gezwungen den Dylentrolls zu helfen den Schatz zu finden um ihn dann abzujagen. Die Schakanakentrolle leben auch keine Beziehungen sie sind dafür viel zu egozentrisch. Man kann nicht mal erkennen was Weibchen oder Männchen sind.

Was kann die Frau ohne Kopf:
Die Frau ohne Kopf ist ein Geist. Sie war eine normale Menschenfrau, die in ihrem Leben viele gemeine Männer hinterhältig umgebracht hat, von denen nie die Schuld ihrer Missetaten bewiesen wurde. Eines Tages wurde Sie erwischt wie sie einen alten Bauern erdolchte, der zuvor seine Magd im Suff erschlagen hatte. Sie wurde zum Tod durch die Guillotine verurteilt. Seit jeher hat sie die Aufgabe die gefährlichen Dylentrolle zu behindern, so das sie es nie schaffen den Tillenschatz zu finden. Und sie muß 1443 (13 Morde x 111) gute Taten verrichten, bevor sie erlößt wird.

Was kann der Berggeist:
Der Hüter der goldenen versunkenen Tillenstadt ist der Berggeist. Er kann nur, solange das Sternbild der Kassiopeia am Himmel steht, seine Mauern verlassen. Allerdings, bei Neumond mutiert zu einer silbernen Esche. Dies hat er dem Fluch des Granatbrunnens zu verdanken. Niemand darf ungestraft am Sonnenwendefest aus diesem trinken. Er hat das als Kind getan.
 

Was kann Sibylle Weis:
Ist eine Wahrsagerin für die Menschen, aber in Wirklichkeit ist sie ein Medium und ist als einziger Mensch gut mit den Tillenzwergen befreundet. So erfährt sie immer als erstes verschiedene Dinge oder Gefahren, die auf die Menschen zukommen und kann sie daher unterrichten oder gar warnen.

Was kann die Elfe Palatina:
Die Elfe ist ein süßes, liebes, allerdings etwas naives Wesen. Palatina kann so manches spontanes Unglück vorhersehen und mit Hilfe ihrer Feenfreundinnen abwenden. Sie ist quirlig, vorlaut und unglaublich witzig. Sie beherrscht ein sehr eigenartiges Sprachgefühl und kann mit ihren ironischen Äußerungen die Tillenzwerge manchmal richtig verrückt machen.

Was können die Feen Oana, Doja, Trewa, Quia, Ciqula, Seya:
Sehr unberechenbar können Sie sein. Vorsichtig und argwöhnisch, aber gerne Hilfsbereit, unterstützt sie gerne andere Wesen, denen Unrecht widerfahren ist. Doch leider sind sie immer ungeduldig und tappen schon manchmal in das eine oder andere Fettnäpfchen. Wenn alle sechs Feen einen Kreis bilden, dann können sie magischen Feenstaub entstehen lassen, der gegen so manchen bösen Zauber hilft. Die Tränen der Feen haben ebenfalls ein magische Wirkung und werden nach kurzer Zeit zu kleinen Edelsteinen.

Was kann Co:
Co ist ein Wolkenwesen welches als Nebel oder Wirbelsturm den Tillenzwergen und Feen hilft.

Was ist mit der Tillenstadt:
Die Bewohner der Stadt waren durch die vielen Edelsteine sehr reich. Jedoch wurden sie faul,  egoistisch und ihre Moral immer schlimmer. Durch den Fluch eines geschädigten Kaufmanns, ist die goldene Stadt mit Katz und Maus im Erdboden versunken. Der Berggeist wacht seit dem über den Fluch. Die Menschen der Tillenstadt wurden zu Schakanaken.

Was kann der Granatbrunnen:
Der Brunnen ist ein Zauberbrunnen und der geheime Eingang zur Tillenstadt. In der Nacht zur Sommersonnenwende darf man aus diesem Brunnen jedoch nicht trinken. Wer es doch tut, der wird mit einem bösen Zauber belegt.

Was kann die Hexe Nekissina:
Nekissina sagt man nach, sie sei die heimliche Braut des Teufels. Bildhübsch aber gefährlich, raffgierig und das Hinterhältigste was einem je begegnen kann. Sie verbündetet sich gerne mit den Schakanaktrollen, und nutzt deren bösartig dummes Wesen aus, um ihre Gemeinheiten durchzuführen.

 

Was kann der Dragonwulf:
Dragonwulf ist ein Moordrachen, seine Eltern und Verwandten wurden alle von der bösen Nekissina verflucht, so, dass sie nur Nachts bei Vollmond und Neumond fliegen können. Den Rest der Zeit sind sie im Moor gefangen. Moordrachen können aber Träume von Verliebten und echten Freunden sehen und ihnen Helfen, wenn sie in Schwierigkeiten kommen. ...
... mehr  erfahrt ihr in dem Sagenmärchen “Dragenwulf und der König” 

 

 

 

 

Jürgen Heindl hat Tillenfiguren aus Porzellan entworfen und hergestellt. Schaut sie euch mal an.

Hier zu den Bildern